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Auslandseinsatz Norwegen 

29.10.2015

Gerade mal drei Wochen bin ich, Torben Wittenberg, jetzt zurück von meinem Auslandspraktikum in Verdal/Norwegen. Meine Gedanken wandern noch häufig zurück in das wunderschöne skandinavische Land. Der dreiwöchige Aufenthalt in Verdal wurde mir und 13 weiteren Azubis durch die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ermöglicht.

 

Nach dem Flug von Hamburg nach Trondheim wurde unsere Gruppe zu einem Campingplatz gebracht, wo wir die folgenden drei Wochen in kleinen Holzhütten zusammen wohnten, Mahlzeiten zubereiteten und den Feierabend verbrachten. In unserer ersten Woche haben wir mit unserem Betreuer von der Handwerkskammer die verschiedenen Praktikumsbetriebe besichtigt, einen Bäckereibetrieb, eine Maschinenmanufaktur, eine Tischlerei und weitere Betriebe. Natürlich war auch meine Praktikumsstelle, die Agrarhandelsfirma Felleskjopet mit dabei.

 

 

 

 

Doch bevor jeder Azubi die Arbeit in seinem Betrieb aufnahm, fuhr die ganze Gruppe in die Berge, wo wir gemeinsam eine Holzbrücke bauten. Das Projekt wurde ein guter Erfolg und stärkte unseren Teamgeist. Nach getaner, harter Arbeit hat uns das Baden in den herrlichen, glasklaren, aber auch sehr kalten Bergseen erfrischt und belebt.

 

 

Dann begann meine Arbeit bei der Felleskjøpet, einer Agrarhandelsfirma, die mit John Deere Maschinen und Tierfuttermitteln handelt. Mit 2500 Beschäftigten und 44 Filialen in ganz Norwegen gehört sie zu den größten Firmen dieser Art dort. An meinem ersten Arbeitstag wurde ich mit offenen Armen empfangen. Meine Kollegen vor Ort hatten sofort volles Vertrauen in mich, was sich daran zeigte, dass ich schon von Anfang an selbständig hochwertige Arbeiten erledigen durfte.

 

 

Die Mitarbeiter von Felleskjopet waren zudem sehr interessiert an der Arbeit in meinem deutschen Ausbildungsbetrieb, Eggers Landmaschinen. Positiv überrascht hat mich die entspannte, nette und offene Art der Kollegen, was sich in einem tollen Arbeitsklima ausdrückte. Jeder neue Tag war voll neuer interessanter Aufgaben und Herausforderungen. Es war wirklich beeindruckend, dass ich als vollständiger und kompetenter Mitarbeiter aufgenommen wurde, obwohl ich doch „nur Praktikant“ war. Die Krönung war eine selbst gebackene Abschiedstorte am letzten Arbeitstag - das hat mich sehr berührt.

 

An den Wochenenden besichtigte unsere Gruppe die Stadt Trondheim und besuchte sogar das Nachbarland Schweden.

Zurückblickend kann ich sagen, dass mir das Auslandspraktikum sowohl fachlich, vor allem aber auch menschlich, viele positive Erfahrungen ermöglicht hat, die mich sehr bereichert haben.

 

 

Vielleicht kann ich mit diesem Bericht auch andere Auszubildenden inspirieren, ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Der Handwerkskammer möchte ich für das Angebot und die Organisation des Praktikums herzlich danken.